Die Borreliose wird durch den „gemeinen Holzbock“ (Ixodes ricinus) auch Zecke genannt, übertragen.

Die Zecke kommt in ganz Europa, in den Wäldern mit viel Unterholz und dichter Graszone, aber auch auf Wiesen vor. Die aktive Zeit der Zecken ist März bis November.

Die an Borreliose erkrankten Hunde bekommen dicke, geschwollene Gelenke, die große Schmerzen verursachen. Auch wenn die Krankheit einigermaßen erfolgreich behandelt werden kann, behält der Hund seine dicken Gelenke. Die ersten Anzeichen einer Borreliose sind meist Fieber, Abgeschlagenheit und nicht zuletzt die erwähnten geschwollenen Gelenke. Auftretende Lahmheiten sind bei dieser Erkrankung typisch. Ist allerdings das Nervensystem betroffen, kommt es zu Lähmungen, fehlenden Reflexen und einer hypersensiblen Rückenhaut.

Es können auch Lichtscheu, Koordinations- und Gleichgewichtstörungen, Hautveränderungen, Haarausfall, Erbrechen und Durchfall auftreten.

Um das Tier vor dieser schweren Krankheit, die leider oft zum Tod führt, zu schützen, sollte jährlich die Borrelioseimpfung erfolgen. Zu beachten sind aber die Nebenwirkungen der Impfung. Einige wenige Tiere haben die Impfung nicht vertragen.